Wohl temperiertes Wohngefühl.

Das rast PassivHaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrig-Energiehauses. Aufgrund der sehr gut wärmedämmenden Gebäudehülle reicht die Wärme von Personen und der Sonne nahezu vollständig aus, um das Gebäude warm zu halten. So spart man im Vergleich zu konventionellen Gebäuden Monat für Monat erhebliche Bewirtschaftungskosten. Für kontinuierlich frische Luft sorgt dabei eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung über einen hocheffizienten Wärmetauscher. Der Restwärmebedarf kann oftmals über einen Kaminofen und/oder elektrische Heizplatten abgedeckt werden. Das rast PassivHaus gewinnt durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverlust meiden und vorhandene Wärmequellen optimieren. Und bietet ohne separates Heizsystem behagliche Temperaturen an heißen wie auch an kalten Tagen.

Weitere Vorteile des rast PassivHauses:

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Eine sehr gut gedämmte Gebäudehülle mit Dämmstärken zwischen 25 und 40 cm und Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung bewirken, dass die Wärme im Haus bleibt. Für Frischluft sorgt eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Mehr als 80% ihrer fühlbaren Wärme muss die Abluft im Wärmeübertrager an die Zuluft zurückgeben. So wird z.B. bei 0 °C Außentemperatur die kalte Frischluft allein durch die 20 °C warme Abluft auf mindestens 16 °C erwärmt. Nicht nur Allergiker und Asthmatiker schätzen die pollenfreie und staubarme Luft im rast PassivHaus.

Wärmegewinne erzielt das rast PassivHaus durch Fenster und die Wärmeabgabe von Personen und Haushaltsgeräten. Im Sommer verhindert eine Verschattung, z.B. Balkon oder Jalousien, die Überhitzung der Räume. In den kalten Wintermonaten wird über die Komfortlüftung außerdem noch die Zuluft erwärmt, dadurch kann auf ein separates Heizsystem verzichtet werden. Die langjährigen Messungen im ersten Passivhaus Deutschlands in Darmstadt-Kranichstein belegen es: Selbst im Jahrhundertwinter 1996/97 mit Tagesmitteltemperaturen von bis zu -14 °C war die benötigte Heizleistung in den vier Wohnungen so gering, dass man einen Raum mit 20 qm Wohnfläche mit zwei Standard-75-Watt-Glühbirnen hätte heizen können. Dabei lagen die Raumlufttemperaturen in dem Vierfamilienhaus tagsüber ständig über 20 °C.

Auch wenn das rast PassivHaus Energie und Heizkosten spart, an einem spart es nicht: am Komfort! rast PassivHaus-Bewohner schätzen den hohen Wohnkomfort ihrer Häuser. Durch die gute Dämmung sind alle Raumumgebungsflächen gleichmäßig warm, auch bei den an die kalte Außenluft grenzenden Bauteilen. Das schafft eine hohe Behaglichkeit. Schlechte Luft im Schlafzimmer während der Nacht, weil die Fenster wegen Frost oder Lärm nicht gekippt bleiben können, gibt es im rast PassivHaus dank der Komfortlüftung nicht.

Ist das rast PassivHaus auch für Normalverdiener bezahlbar? - Ja, denn die Mehrkosten des rast PassivHauses für die verbesserten Fenster, für Lüftung und Dämmung werden zum größten Teil durch die Passivhaus-Förderung der KfW aufgefangen. Der Antrag hierfür wird über die Hausbanken gestellt. Zusätzlich gibt es auch regionale Förderprogramme. Auf Dauer gesehen ist ein Passivhaus auch finanziell günstiger als ein konventioneller Neubau: Die hohe Energieeinsparung macht sich bezahlt.


Leitfaden zum Bau eines rast PassivHauses:

Alle Bauteile der Außenhülle müssen rundum sehr gut wärmegedämmt werden. Kanten, Ecken, Anschlüsse und Durchdringungen müssen besonders sorgfältig geplant werden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Alle nicht lichtdurchlässigen Bauteile der Außenhülle des Hauses sind so gut gedämmt, dass sie einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert, früher k-Wert) kleiner als 0,15 W/(qmK) haben, das heißt pro Grad Temperaturunterschied und Quadratmeter Außenfläche gehen höchstens 0,15 Watt verloren.

Geeignete Orientierung und Verschattungsfreiheit sind weitere Voraussetzungen, damit der "passive" Solarenergiegewinn optimiert und zum entscheidenden Wärmelieferanten werden kann. Dies gilt insbesondere für freistehende Einfamilienhäuser. Im Geschosswohnungsbau und bei anderen kompakten Gebäudeformen kann der rast PassivHaus-Standard auch ohne Südorientierung funktionieren.

Die Fenster (Verglasung einschließlich der Fensterrahmen) sollen einen U-Wert von 0,80 W/(qmK) nicht überschreiten, bei g-Werten um 50% (g-Wert = Gesamtenergiedurchlassgrad, Anteil der für den Raum verfügbaren Solarenergie).

Die Leckage durch unkontrollierte Fugen muss beim Test mit Unter-/ Überdruck von 50 Pascal kleiner als 0,6 Hausvolumen pro Stunde sein.

Die Frischluft kann über einen Erdreich-Wärmetauscher in das Haus geführt werden; selbst an kalten Wintertagen wird die Luft so bis auf eine Temperatur von über 5°C vorerwärmt. Dies ist eine sinnvolle Option, aber nicht unbedingt bei jedem rast PassivHaus erforderlich.

Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bewirkt in erster Linie eine gute Raumluft-Qualität - in zweiter Linie dient sie der Energieeinsparung. Im rast Passivhaus werden mindestens 75% der Wärme aus der Abluft über einen Wärmeübertrager der Frischluft wieder zugeführt.

Mit Solarkollektoren oder auch mit Wärmepumpen wird die Energie für die Warmwasserversorgung gewonnen.

Kühlschrank, Herd, Tiefkühltruhe, Lampen und Waschmaschine als hocheffiziente Stromspargeräte sind ein unverzichtbarer Bestandteil für ein rast PassivHaus.


Bildimpressionen zu rast PassivHäusern:

Aufgabe:
Abstrakt modernes Passivhaus. Die Herausforderung: ungünstige Vorgabe des Bebauungsplans mit einer Nord-Süd-Firstrichtung.

Lösung:
Optimierung der übrigen Parameter - unter anderem Vergrößerung der Solarkollektorfläche (Solarthermie).

Bilder zum Projekt: 2010 | Beilstein

Aufgabe:
Erstellung eines Passivhauses. Energetische Ausrichtung nach Süden versus
schöne Aussicht nach Norden in das Bottwartal zur Burg Lichtenberg.

Lösung:
Öffnung des Gebäudes sowohl in südlicher als auch nördlicher Richtung. Schaffung von Blickachsen. Optimierung von Parametern zur Erreichung des Passivhaus-Standards.

Bilder zum Projekt: 2006 | Steinheim

Aufgabe:
Erstellung eines Einfamilienhauses. Vorhandenes Grundstück mit Süd-Erschließung. Einhaltung des gegebenen Kostenbudgets.

Lösung:
Ausarbeitung zweier Varianten:
1. kleines Einfamilienhaus mit klassischer Unterkellerung
2. großzügiges Einfamilienhaus ohne Kellergeschoss mit zwei Lufträumen, zusätzlichem Abstellraum und großer Doppelgarage.
Umsetzung der zweiten Variante. Dank Kosteneinsparung Ausgestaltung
als Passivhaus möglich.

Bilder zum Projekt: 2005 | Steinheim-Höpfigheim

Aufgabe:
Erstellung von drei mal zwei Doppelhaushälften in Passivhausbauweise. Energetische Planung und Einsatz moderner Haustechnik. Großzügiger Wohnraum trotz kleinem Grundstück.

Lösung:
Versetztes Erdgeschoss-Niveau. Ebenerdiger Austritt in den Garten (Terrasse). Großzügig verglaste Süd-Fensterfront für solare Gewinne im Wohnbereich. Heizkamine und Elektroheizplatten zur Abdeckung des Rest-Wärmebedarfs. Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Beleuchtungs-
konzepte, Wasserwände, zentrale Staubsaugeranlagen. Abschirmung gegen
hochfrequente Strahlung. Exklusive Aussichtslage.

Bilder zum Projekt: 2006 | Beilstein


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